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Begriff

SOLID Principles

Development Principles S2
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Warum wichtig?

Dieser Begriff ist ein Knoten im SengakujiWorks-Wissensnetz. Nutze Level 0 für die erste Einordnung, Level 1 für Praxis, Level 2 für technische Struktur und Level 3 für Grenzen, Fallstricke und Expertenkontext.

5 Regeln für guten OOP-Code (von Uncle Bob). Wenn du sie befolgst, ist dein Code leicht zu ändern. Wenn nicht, ist jeder Bugfix ein Albtraum ("Spaghetti-Code").

  1. S: Eine Klasse macht nur EINE Sache.
  2. O: Schreib neuen Code dazu, statt alten zu ändern.
  3. L: Ersetzen muss funktionieren (keine bösen Überraschungen).
  4. I: Kleine Interfaces sind besser als große.
  5. D: Verlasse dich auf Verträge (Abstraktion), nicht auf Details.

Merksatz: Ein Akronym für fünf Designprinzipien der objektorientierten Programmierung, die Software verständlicher, flexibler und wartbarer machen.


Quick-Check

  1. Interface Segregation?
    Zwinge niemanden, Methoden zu implementieren, die er nicht braucht. "Arbeiter: arbeiten() und essen()". Ein Roboter kann arbeiten, aber nicht essen. Teile das Interface auf!
  2. Over-Engineering?
    SOLID ist mächtig, aber verbos. Für kleine Scripts ("50 Zeilen") ist es Overkill. Nutze es für Enterprise-Systeme, die Jahre leben sollen.
  3. Widerspruch zu DRY?
    Manchmal. SRP führt zu mehr Klassen (mehr Code), was auf den ersten Blick wie Redundanz aussieht. Aber es ist "gute" Trennung.