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Begriff

OOP (Object Oriented Programming)

Development Concept S1
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Warum wichtig?

Dieser Begriff ist ein Knoten im SengakujiWorks-Wissensnetz. Nutze Level 0 für die erste Einordnung, Level 1 für Praxis, Level 2 für technische Struktur und Level 3 für Grenzen, Fallstricke und Expertenkontext.

Wie baust du eine Welt in Code? Statt nur eine lange Liste von Befehlen (Prozedural), modellierst du Dinge (Objekte). Ein Auto ist ein Objekt. Es hat Eigenschaften (Farbe: Rot, Speed: 100). Es hat Fähigkeiten (Funktionen: Bremsen(), Hupen()). Du baust einen Bauplan (Klasse), z. B. "Auto". Daraus kannst du beliebig viele echte Autos (Instanzen) bauen (VW Golf, Porsche). Das macht großen Code ordentlicher, weil alles, was zum Auto gehört, an einem Ort steht.

Merksatz: Ein Programmierparadigma, das Software als Sammlung von interagierenden Objekten (Instanzen von Klassen) strukturiert, die Daten und Verhalten kapseln.


Quick-Check

  1. Ist Java reines OOP?
    Fast. Primitive Typen (int, boolean) sind keine Objekte (Performance). Sprachen wie Ruby oder Smalltalk sind "reiner" (dort ist auch 5 ein Objekt).
  2. Statische Methoden?
    Gehören nicht zum Objekt, sondern zur Klasse (Math.sqrt()). Man braucht kein Auto-Objekt zu bauen, um Math zu nutzen. Nützlich für Hilfsfunktionen.
  3. Destruktor?
    Das Gegenteil vom Konstruktor. Wird aufgerufen, wenn das Objekt gelöscht wird. Wichtig in C++ (Speicher freigeben). In Java/C#/JS macht das der Garbage Collector automatisch, Destruktoren sind selten.