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Begriff

Resolution

Logic AI S4
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Warum wichtig?

Dieser Begriff ist ein Knoten im SengakujiWorks-Wissensnetz. Nutze Level 0 für die erste Einordnung, Level 1 für Praxis, Level 2 für technische Struktur und Level 3 für Grenzen, Fallstricke und Expertenkontext.

Logik besteht aus vielen Regeln ("Modus Ponens", "Kettenschluss"...). Für Computer ist das zu kompliziert. Alan Robinson (1965) fand die eine Regel, sie alle zu knechten. Die Resolutionsregel: Wenn gilt: "A oder B". Und gilt: "Nicht A oder C". Dann gilt: "B oder C". Warum? Weil A entweder wahr oder falsch ist. Wenn A wahr -> Dann ist "Nicht A" falsch -> Also muss C wahr sein. Wenn A falsch -> Dann muss B wahr sein. Einer von beiden (B oder C) gewinnt immer. Mit dieser einen Regel kann man alles beweisen (in der Prädikatenlogik 1. Stufe).

Merksatz: Eine logische Ableitungsregel, die verwendet wird, um Beweise durch Widerspruch zu führen, indem Klauseln mit komplementären Literalen (P und nicht-P) zu einer neuen Klausel (Resolvente) verschmolzen werden.


Quick-Check

  1. Warum Widerspruchsbeweis?
    Es ist einfacher, zu zeigen, dass das Gegenteil unmöglich ist ("Annahme: 1+1 != 2" -> Crash), als direkt die Wahrheit zu konstruieren.
  2. Warum CNF?
    Resolution funktioniert nur auf Klauseln (Konjunktive Normalform). Man muss jede Formel erst umwandeln (kann sie aufblähen).
  3. Robinson?
    Der Vater des automatischen Schließens. Ohne ihn gäbe es kein Prolog und keine moderne KI-Logik.