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Begriff

Functional Programming (FP)

Development Concept S2
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Warum wichtig?

Dieser Begriff ist ein Knoten im SengakujiWorks-Wissensnetz. Nutze Level 0 für die erste Einordnung, Level 1 für Praxis, Level 2 für technische Struktur und Level 3 für Grenzen, Fallstricke und Expertenkontext.

OOP baut die Welt aus Dingen (Objekten). FP baut die Welt aus Aktionen (Funktionen). Die wichtigste Regel: Keine Nebenwirkungen (Side Effects). Eine Funktion ist wie eine mathematische Formel: f(x) = x + 1. Wenn du 5 reinsteckst, kommt IMMER 6 raus. Die Funktion ändert nichts in der Welt (druckt nichts, speichert nichts in der DB, ändert keine globalen Variablen). Das macht Programme extrem stabil und testbar.

Merksatz: Ein Programmierparadigma, das Berechnungen als Auswertung mathematischer Funktionen betrachtet und veränderliche Daten (Mutation) sowie Seiteneffekte vermeidet.


Quick-Check

  1. React und FP?
    React liebt FP. UI ist eine Funktion des State: UI = f(State). Komponenten sollten "Pure" sein (gleiche Props -> gleiches HTML). Hooks (useEffect) kapseln die Seiteneffekte.
  2. Rekursion?
    In reinem FP gibt es keine while-Schleifen. Man nutzt Rekursion (Funktion ruft sich selbst auf). Damit der Stack nicht platzt, braucht man "Tail Call Optimization" (TCO), was moderne Compiler können.
  3. Referential Transparency?
    Du kannst den Funktionsaufruf add(2,3) überall im Code durch das Ergebnis 5 ersetzen, ohne dass sich das Programmverhalten ändert.