Begriff
Node (Knoten)
Warum wichtig?
Dieser Begriff ist ein Knoten im SengakujiWorks-Wissensnetz. Nutze Level 0 für die erste Einordnung, Level 1 für Praxis, Level 2 für technische Struktur und Level 3 für Grenzen, Fallstricke und Expertenkontext.
Ein Node (Knoten) ist ein einzelner Baustein in deinem Workflow. Er ist wie eine Station am Fließband: Er bekommt etwas (Input), macht etwas damit (Verarbeitung) und gibt es weiter (Output).
Beispiele:
- "Lese eine E-Mail"
- "Erstelle eine Datei"
- "Poste auf Slack"
Lernbruecke: Ein Node ist ein einzelner Arbeitsschritt. Er bekommt Daten hinein, macht genau eine Aufgabe und gibt Daten wieder heraus. Viele Nodes hintereinander ergeben einen Workflow.
Lernbruecke für Anfänger
Wenn du bei Node (Knoten) ganz neu startest, denke zuerst nicht an Fachwörter, sondern an die Alltagssituation: Bausteine, Inputs und Outputs einordnen. Der Begriff beschreibt einen klaren Baustein im größeren Ablauf. Frage dich immer: Was ist der Eingang, was passiert in der Mitte, und woran erkenne ich am Ende, dass es funktioniert hat?
Ein guter Einstieg ist, den Begriff in einem Satz zu erklären, danach ein reales Beispiel zu nennen und erst dann die Technikdetails zu lernen. So entsteht kein reines Auswendiglernen, sondern ein mentales Modell.
In n8n gibt es über 1000 verschiedene Nodes. Man unterscheidet grob:
- Trigger-Nodes: Starten den Workflow (sie haben keinen Eingang links, nur einen Ausgang rechts).
- Regular Nodes: Machen die Arbeit (Action). Sie haben Eingang und Ausgang.
- Core Nodes: Helfen bei der Logik (IF, Switch, Merge, Code).
Jeder Node hat Einstellungen (Parameters). Eine "Send Email" Node muss z.B. wissen: An wen? Betreff? Inhalt?
:level1Mini-Beispiel: Ein Node holt Kundendaten, der nächste filtert nur aktive Kunden, der nächste sendet eine Mail. Schaue immer auf Input und Output, bevor du den nächsten Schritt baust.
Ein Node kommuniziert oft mit externen APIs. Er verwaltet:
- Credentials: Zugriffsberechtigungen.
- Retries: Was tun, wenn der Server kurz down ist? (Retry on Fail).
Continue on Fail: Soll der Workflow weiterlaufen, auch wenn dieser Node einen Fehler wirft?
Musterantwort: Beginne mit dem konkreten Fall, prüfe die Fakten und erkläre den Begriff daran. Für diesen Abschnitt gilt: In n8n gibt es über 1000 verschiedene Nodes. Man unterscheidet grob: 1. Trigger-Nodes: Starten den Workflow (sie haben keinen Eingang links, nur einen Ausgang rechts). 2. Regular Nodes: Machen die Arbeit (Action). Sie haben Eingang und Ausgang. 3. Core Nodes: Helfen bei der Logik (IF, Switch, Merge, Code).
:level2
Technisch ist ein Node eine Funktion mit Parametern, Eingabedaten und Ausgabedaten. Gute Workflows halten Nodes klein, damit Fehler leichter zu finden sind und jeder Schritt testbar bleibt.
Technische Einordnung im System
Technisch ist Node (Knoten) nicht isoliert. Es wirkt mit Nachbarbegriffen zusammen, hat Voraussetzungen und erzeugt Folgen. Für ein robustes Verständnis prüfst du drei Fragen: Welche Daten oder Bedingungen braucht dieser Schritt? Welche Ausgabe oder Wirkung entsteht? Was passiert bei falschen, fehlenden oder zu großen Eingaben?
Diese Sicht ist wichtig, weil echte Systeme selten am Hauptpfad scheitern. Sie scheitern an Randfällen, Berechtigungen, Zeitpunkten, Formaten, Reihenfolgen oder stillen Annahmen.
Anatomie eines Nodes
Ein Node in n8n ist eine TypeScript-Datei, die das INodeType Interface implementiert.
Wichtige Bestandteile:
description: Definiert UI, Label, Icon und die Inputs/Outputs.execute(): Die Hauptfunktion. Sie wird aufgerufen, wenn der Node an der Reihe ist.
Input / Output Datenstruktur
Ein Node empfängt immer ein Array von Objekten: INodeExecutionData[].
[
{
"json": { "field": "value" },
"binary": { "image": { ... } }
}
]
Das ist fundamental: Auch wenn nur ein Datensatz reinkommt, ist es immer ein Array der Länge 1.
Der Node muss über dieses Array iterieren (this.getInputData()), jeden Eintrag verarbeiten und ein neues Array zurückgeben.
Versionierung
Nodes haben Versionen (V1, V2...). Wenn n8n einen Node updated (z.B. Breaking Changes in der API), wird eine V2 erstellt. Alte Workflows nutzen weiter V1, neue nutzen V2. Das garantiert Rückwärtskompatibilität.
Programmatic vs. Declarative
- Declarative-Style: Beschreibt API-Endpunkte in JSON (wenig Code, meist für einfache REST APIs).
- Programmatic-Style: Volle TypeScript-Logik (für komplexe Transformationen oder Protokolle).
Quick-Check
Was ist ein Trigger-Node?
Der Startpunkt eines Workflows.Was fließt zwischen den Nodes?
Daten (im n8n-spezifischen JSON-Format).Warum nutzen Workflows alte Node-Versionen?
Damit Updates existierende Automatisierungen nicht kaputt machen (Breaking Changes).
Was solltest du nach diesem Schritt in eigenen Worten erklären können?
Du solltest Zweck, Beispiel, typische Fehler und die wichtigste Sicherheits- oder Qualitätsregel zu Node (Knoten) benennen können.