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Begriff

LoadBalancer (K8s Service)

Kubernetes Networking S2
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Warum wichtig?

Dieser Begriff ist ein Knoten im SengakujiWorks-Wissensnetz. Nutze Level 0 für die erste Einordnung, Level 1 für Praxis, Level 2 für technische Struktur und Level 3 für Grenzen, Fallstricke und Expertenkontext.

Du hast deine App im Cluster. Du willst, dass echte Menschen aus dem Internet sie erreichen. ClusterIP geht nur intern. NodePort ist hässlich (Port 30000+). Der LoadBalancer Service ist der Luxus-Weg. Du sagst Kubernetes: "Ich brauche eine echte, öffentliche IP-Adresse." Kubernetes ruft (wenn es in der Cloud läuft) bei AWS/Google/Azure an: "Hey, gib mir einen Cloud Load Balancer!" AWS erstellt einen echten Load Balancer, gibt dir eine echte IPv4 (35.1.2.3) und leitet Traffik von dort in deinen Cluster weiter. Es ist der einfachste Weg nach draußen ("Expose").

Merksatz: Ein Kubernetes-Service-Typ, der einen externen Load Balancer des Cloud-Providers provisioniert, um Traffic aus dem Internet auf die Knoten und Pods des Clusters zu verteilen.


Quick-Check

  1. Was ist der Unterschied zu NodePort?
    LoadBalancer baut auf NodePort auf. AWS routet Traffic an NodeIP:NodePort. Aber für den User ist es unsichtbar, er sieht nur die schöne LB-IP auf Port 80.
  2. Kann ich UDP balancen?
    Ja, die meisten Clouds unterstützen das (z. B. für Game Server oder DNS). Ingress (HTTP) kann das meist nicht.
  3. Finalizers?
    Wenn du den Service löschst, muss auch der AWS Load Balancer gelöscht werden (sonst zahlst du weiter!). Kubernetes nutzt "Finalizers", um sicherzustellen, dass erst die Cloud-Resource weg ist, bevor das K8s-Objekt verschwindet. Wenn LBs "hängen" bleiben, check die Finalizer!