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Begriff

Artifact

DevOps Software Engineering S1
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Warum wichtig?

Dieser Begriff ist ein Knoten im SengakujiWorks-Wissensnetz. Nutze Level 0 für die erste Einordnung, Level 1 für Praxis, Level 2 für technische Struktur und Level 3 für Grenzen, Fallstricke und Expertenkontext.

Wenn du einen Kuchen backst, hast du am Anfang Zutaten (Mehl, Eier = Source Code). Am Ende hast du einen fertigen Kuchen. In der Softwareentwicklung ist der "Kuchen" das Artefakt. Es ist das Ergebnis des Bau-Prozesses (Build). Das Artefakt ist das, was der Kunde bekommt oder was auf dem Server installiert wird. Beispiele:

  • Eine .exe Datei (Windows).
  • Eine .apk Datei (Android App).
  • Ein Docker Image.

Merksatz: Ein greifbares Nebenerzeugnis oder Endergebnis des Softwareentwicklungsprozesses, meist eine kompilierte Binärdatei, ein Paket oder ein Dokument, das deployt werden kann.


Quick-Check

  1. Ist ein Word-Dokument ein Artefakt?
    Im Projektmanagement (Scrum) ja ("Design Artifact"). In DevOps eher nein, dort meint man ausführbaren Code.
  2. Warum speichert man Artefakte nicht in Git?
    Git ist "Delta-basiert" (speichert nur Zeilen-Änderungen). Binärdateien ändern sich komplett bei jedem Build. Das Repo würde nach 1 Woche 50 GB groß sein ("Repo Bloat").
  3. Was ist ein "Fat Jar"?
    Ein Java-Artefakt, das alle Abhängigkeiten (Libraries) in einer einzigen riesigen Datei enthält. Vorteile: Einfaches Deployment (java -jar app.jar). Nachteile: Groß und schwer zu patchen.