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Begriff

Artifact Registry

DevOps CI/CD S2
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Warum wichtig?

Dieser Begriff ist ein Knoten im SengakujiWorks-Wissensnetz. Nutze Level 0 für die erste Einordnung, Level 1 für Praxis, Level 2 für technische Struktur und Level 3 für Grenzen, Fallstricke und Expertenkontext.

Wenn Programmierer Code schreiben, entstehen am Ende Dateien, die man "ausliefern" kann.

  • Eine .exe Datei (Windows Programm).
  • Ein .jar File (Java).
  • Ein Docker Image. Diese fertigen Pakete nennt man Artefakte. Wo speichert man die? Nicht auf dem Laptop, nicht in Git (Git ist für Text/Code, nicht für riesige Binärdateien). Man speichert sie in einer Artifact Registry. Das ist das "Lagerhaus" für Software. Server laden sich von dort die fertige Software, um sie zu installieren.

Merksatz: Ein zentraler Server oder Cloud-Dienst zur Speicherung, Versionierung und Verwaltung von Build-Artefakten (Docker Images, Libraries, Pakete), auf den während des Deployments zugegriffen wird.


Quick-Check

  1. Warum nicht Git?
    Git wird extrem langsam bei großen Binärdateien (Repo bläht sich auf). Git kann zudem keine Versionierung von Paketen (Maven, Nuget) im Sinne von Dependency Management abbilden.
  2. Was ist "Docker Hub Rate Limiting"?
    Docker Hub erlaubt anonymen Nutzern nur 100 Pulls in 6 Stunden. In großen Firmen mit einer IP (NAT) ist das Limit in Sekunden erreicht. Deshalb: Eigene Registry nutzen!
  3. Polyglot?
    Ja. Artifactory kann Docker, NPM, Maven, PyPi, Go, Helm, NuGet und mehr gleichzeitig verwalten. Alles unter einem Dach.