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Begriff

Webhook

API Integration S1
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Warum wichtig?

Dieser Begriff ist ein Knoten im SengakujiWorks-Wissensnetz. Nutze Level 0 für die erste Einordnung, Level 1 für Praxis, Level 2 für technische Struktur und Level 3 für Grenzen, Fallstricke und Expertenkontext.

Du wartest auf ein Paket. Methode A (Polling): Du rennst alle 5 Minuten zur Tür: "Ist es da? Nein. Ist es da? Nein." (Nervig, verschwendet Zeit). Methode B (Webhook): Du sagst dem Postboten: "Klingel, wenn du da bist!" Du entspannst dich. Wenn es klingelt (Event), reagierst du. Webhooks sind "Reverse APIs". Statt dass du den Server anrufst, ruft der Server dich an (HTTP POST), wenn etwas passiert ("Zahlung eingegangen", "Code gepusht").

Merksatz: Ein automatismus, bei dem eine Anwendung eine andere Anwendung über ein Ereignis informiert, indem sie eine HTTP-POST-Anfrage an eine vordefinierte URL sendet.


Quick-Check

  1. Timeout?
    Der Empfänger muss schnell antworten (meist < 30s, besser < 500ms). Wenn du lange Rechenjobs startest, läuft der Webhook in einen Timeout. Best Practice: Webhook annehmen, "200 OK" senden, Job in eine Queue (Redis/RabbitMQ) packen und asynchron abarbeiten.
  2. Firewall?
    Du musst eingehenden Traffic auf Port 443 erlauben. Oft veröffentlichen Anbieter (GitHub) ihre IP-Ranges, damit du die Firewall strikt halten kannst ("Allow only GitHub IPs").
  3. Unterschied zu WebSocket?
    Webhook ist "Fire and Forget" (Einmalig). Ein einzelner Anruf. WebSocket ist eine dauerhafte Telefonleitung (Bidirektional). Webhook ist einfacher für "sinnvolle Events" (1x pro Tag). WebSocket für "Realtime Chat" (10x pro Sekunde).