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Begriff

Waterfall Model

Project Management Software Development S1
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Warum wichtig?

Dieser Begriff ist ein Knoten im SengakujiWorks-Wissensnetz. Nutze Level 0 für die erste Einordnung, Level 1 für Praxis, Level 2 für technische Struktur und Level 3 für Grenzen, Fallstricke und Expertenkontext.

Das Ur-Modell der Softwareentwicklung (1970). Wie beim Bau eines Hauses:

  1. Architekt: Plan zeichnen. (Darf nicht geändert werden).
  2. Maurer: Wände hochziehen.
  3. Maler: Anstreichen. Du kannst nicht streichen, bevor die Wand steht. Und wenn das Dach drauf ist, kannst du den Keller nicht mehr ändern. In Software heißt das: Requirements -> Design -> Coding -> Testing -> Maintenance. Wasser fließt nur nach unten. Zurückgehen ist teuer/unmöglich.

Merksatz: Ein lineares Vorgehensmodell, bei dem Softwareentwicklung in aufeinanderfolgende Phasen unterteilt ist, wobei jede Phase abgeschlossen sein muss, bevor die nächste beginnt.


Quick-Check

  1. Gibt es gute Gründe für Waterfall?
    Ja. Wenn die Anforderungen stabil sind (Gesetzliche Vorgaben, Protokolle) und Sicherheit wichtiger ist als Geschwindigkeit.
  2. Lastenheft vs. Pflichtenheft?
    Typische Wasserfall-Artefakte. Lastenheft: Was der Kunde will (Probleme). Pflichtenheft: Was der Auftragnehmer tun wird (Lösung). Wenn das unterschrieben ist, ist jede Änderung ein "Change Request" (kostet extra).
  3. Sashimi-Modell?
    Ein "Wasserfall mit Überlappung". Man fängt schon an zu coden, während das Design noch finalisiert wird. Ein Schritt Richtung Agile.