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Begriff

VXLAN (Virtual Extensible LAN)

Networking Cloud S3
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Warum wichtig?

Dieser Begriff ist ein Knoten im SengakujiWorks-Wissensnetz. Nutze Level 0 für die erste Einordnung, Level 1 für Praxis, Level 2 für technische Struktur und Level 3 für Grenzen, Fallstricke und Expertenkontext.

Klassische VLANs haben ein Problem: Sie sind auf 4096 Netzwerke begrenzt (12-Bit ID). Für eine Cloud wie AWS mit Millionen Kunden reicht das nicht. Wir brauchen etwas Größeres. VXLAN ist wie VLAN auf Steroiden. Es packt deine Ethernet-Pakete in UDP-Pakete (Tunneling) und schickt sie über das normale Netzwerk. Damit kannst du bis zu 16 Millionen virtuelle Netzwerke bauen (24-Bit ID). Es erlaubt VMs, miteinander zu reden, als wären sie im selben Raum, auch wenn sie physisch in verschiedenen Rechenzentren (Layer 3 getrennt) stehen.

Merksatz: Ein Tunneling-Protokoll, das Layer-2-Ethernet-Rahmen in Layer-3-UDP-Pakete kapselt, um skalierbare virtuelle Overlay-Netzwerke in der Cloud zu schaffen.


Quick-Check

  1. Unterschied zu VLAN?
    Skalierung (16 Mio vs 4096). Und Routing: VLANs brauchen Layer-2-Verbindung zwischen Switches. VXLAN braucht nur Layer-3 (IP), kann also übers Internet oder WAN geroutet werden.
  2. Flooding?
    Wie findet Switch A den Switch B? VXLAN nutzt oft Multicast (eine Nachricht an alle: "Wer hat MAC X?"), um Ziele zu lernen. In der Cloud nutzt man oft einen Controller (BGP/EVPN), der das Wissen verteilt, um Flooding zu vermeiden.
  3. GENEVE?
    Der Nachfolger von VXLAN. Noch flexibler, erlaubt mehr Metadaten im Header. Wird von AWS und VMware gepusht.