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Begriff

UTF-8 (8-Bit Unicode Transformation Format)

Computer Science Data S1
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Warum wichtig?

Dieser Begriff ist ein Knoten im SengakujiWorks-Wissensnetz. Nutze Level 0 für die erste Einordnung, Level 1 für Praxis, Level 2 für technische Struktur und Level 3 für Grenzen, Fallstricke und Expertenkontext.

Unicode ist die Liste der Nummern (A=65). UTF-8 ist die Regel, wie man diese Nummern als Nullen und Einsen speichert. Der geniale Trick:

  • Ein normales A (65) braucht nur 1 Byte. (Genau wie in ASCII. Alte Dateien bleiben lesbar!).
  • Ein ü braucht 2 Bytes.
  • Ein braucht 3 Bytes.
  • Ein 💩 braucht 4 Bytes. UTF-8 ist "variabel lang". Es verschwendet keinen Platz für englische Texte, kann aber trotzdem alle Zeichen darstellen. Deshalb nutzen heute 98% aller Webseiten UTF-8.

Merksatz: Die dominierende Zeichenkodierung im Internet, die jedem Unicode-Zeichen eine variable Anzahl von Bytes (1 bis 4) zuweist und dabei abwärtskompatibel zu ASCII ist.


Quick-Check

  1. BOM bei UTF-8?
    Meistens schlecht. Das Byte Order Mark am Anfang der Datei macht Scripts kaputt (Shebang #!/bin/bash wird nicht mehr erkannt). "UTF-8 without BOM" ist der Standard.
  2. Warum 4 Bytes?
    Unicode geht bis U+10FFFF (ca 1.1 Mio). Um 1.1 Mio darzustellen, reichen 21 Bits. UTF-8 packt diese 21 Bits geschickt in 4 Bytes à 8 Bit (mit Markern).
  3. Emoji-Support?
    Erfordert 4 Bytes. Viele alte Systeme (SMS, alte DBs) konnten nur 3 Bytes (BMP - Basic Multilingual Plane) und scheiterten an Emojis.