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Begriff

Tracing (Distributed Tracing)

Observability Microservices S2
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Warum wichtig?

Dieser Begriff ist ein Knoten im SengakujiWorks-Wissensnetz. Nutze Level 0 für die erste Einordnung, Level 1 für Praxis, Level 2 für technische Struktur und Level 3 für Grenzen, Fallstricke und Expertenkontext.

Deine App besteht aus 100 Microservices. User meldet: "Es ist langsam!" Wo? In Service A? Datenbank B? Oder im Netzwerk dazwischen? Mit Logs findest du das nie. Tracing verfolgt einen einzelnen Request auf seiner Reise durch alle Services. Jeder Service fügt einen Balken ("Span") hinzu: "Ich habe von 10:00 bis 10:01 gebraucht". Am Ende hast du ein Wasserfall-Diagramm (Gantt Chart), das genau zeigt, wer der Flaschenhals ist.

Merksatz: Eine Methode zur Verfolgung und Visualisierung eines Transaktionsflusses durch verteilte Systeme, um Latenzprobleme und Abhängigkeiten zu analysieren.


Quick-Check

  1. Log Correlation?
    Der Heilige Gral. Im Log steht die Trace ID ([INFO] trace_id=abc). Im Trace Tool klickst du auf "Show Logs" und siehst genau die Logs von diesem Request. Ohne ID suchst du die Nadel im Heuhaufen.
  2. Root Span?
    Der allererste Span (meist Ingress oder Frontend), der die Trace ID generiert hat. Er hat keinen Parent. Alle anderen sind Kinder oder Enkel.
  3. Auto-Instrumentation?
    Java/Python Agents können JDBC (Datenbank) Aufrufe automatisch tracen ("SELECT * FROM..."), ohne dass du Code ändern musst. Sie wrappen den Driver.