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Begriff

STRIPS

AI Planning S4
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Warum wichtig?

Dieser Begriff ist ein Knoten im SengakujiWorks-Wissensnetz. Nutze Level 0 für die erste Einordnung, Level 1 für Praxis, Level 2 für technische Struktur und Level 3 für Grenzen, Fallstricke und Expertenkontext.

Wie plant ein Roboter? ("Ich bin im Flur und will ins Zimmer"). Vor STRIPS war das Logik-Chaos (Frame Problem). STRIPS (1971 für den Roboter "Shakey") machte es einfach. Jede Aktion hat 3 Listen:

  1. Precondition: Was muss wahr sein? ("Tür offen").
  2. Add List: Was wird wahr? ("Bin im Zimmer").
  3. Delete List: Was wird falsch? ("Bin im Flur"). Das Frame-Problem wurde ignoriert ("Alles, was nicht in der Delete List steht, bleibt gleich"). Das war pragmatisch und funktionierte super.

Merksatz: Eine formale Sprache und ein Planungsalgorithmus für künstliche Intelligenz, der Aktionen durch Vorbedingungen sowie hinzugefügte und gelöschte Fakten beschreibt, um das Frame-Problem pragmatisch zu umgehen (STRIPS Assumption).


Quick-Check

  1. Warum Shakey?
    Der erste mobile Roboter, der über seine Handlungen "nachdenken" konnte. Er zitterte (shaked) beim Rechnen.
  2. Ist STRIPS modern?
    Das Prinzip ja (State-Space Search). Der originale Solver nein (zu dumm für komplexe Probleme). Heute nutzt man Heuristiken (A*), um schneller zu suchen.
  3. Grenzen?
    Keine Zeit ("Dauert 5 Minuten"), keine Wahrscheinlichkeiten ("Klappt zu 90%"). STRIPS ist eine Welt aus harten Fakten.