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Begriff

StorageClass (K8s)

Kubernetes Storage S2
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Warum wichtig?

Dieser Begriff ist ein Knoten im SengakujiWorks-Wissensnetz. Nutze Level 0 für die erste Einordnung, Level 1 für Praxis, Level 2 für technische Struktur und Level 3 für Grenzen, Fallstricke und Expertenkontext.

Wenn du Pizza bestellst, wählst du: "Klein", "Mittel" oder "Groß". Vielleicht auch "Knusprig" (SSD) oder "Normal" (HDD). In Kubernetes bestellt der User Speicher (PVC). Die StorageClass ist das Menü der Pizzeria. Der Admin definiert:

  • slow: Billige HDD.
  • fast: Schnelle SSD.
  • gold: Replizierte Enterprise-SSD (teuer). Der User sagt im PVC: storageClassName: fast. Kubernetes ruft sofort den Cloud-Provider (AWS/Azure) an und bestellt eine SSD. Ohne StorageClass müsstest du jede Festplatte im Rechenzentrum manuell formatieren und zuweisen (Static Provisioning).

Merksatz: Eine Kubernetes-Ressource, die verschiedene Speicherklassen (Profile) definiert und es ermöglicht, Speicher dynamisch (Dynamic Provisioning) basierend auf Quality-of-Service-Levels bereitzustellen.


Quick-Check

  1. Kann ich SC ändern?
    Einem bestehenden PV kannst du keine neue Klasse geben. Aber du kannst die Default Klasse ändern. Das betrifft nur neue PVCs.
  2. Expandable?
    Damit kubectl edit pvc -> storage: 100Gi funktioniert, muss im SC allowVolumeExpansion: true stehen. Die meisten Cloud-SC haben das heute. On-Premise (NFS) oft nicht.
  3. Mount Options?
    Du kannst im SC auch Mount-Flags definieren (mountOptions: ["debug", "noatime"]). Das wird an den Linux mount Befehl auf dem Node weitergereicht. Tuning für Performance-Freaks.