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Begriff

RFID (Radio-Frequency Identification)

Hardware Wireless S1
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Warum wichtig?

Dieser Begriff ist ein Knoten im SengakujiWorks-Wissensnetz. Nutze Level 0 für die erste Einordnung, Level 1 für Praxis, Level 2 für technische Struktur und Level 3 für Grenzen, Fallstricke und Expertenkontext.

RFID ist ein winziger Funk-Chip, der meistens keine Batterie braucht. Wie funktioniert das? Wenn ein Lesegerät in die Nähe kommt, sendet es elektromagnetische Wellen. Diese Wellen wecken den Chip auf (Induktion) und geben ihm für einen Millisekunde Strom. Der Chip ruft sofort: "Ich bin Nummer 12345!" und geht wieder schlafen. Einsatz:

  • Diebstahlsicherung im Kaufhaus.
  • Chip im Haustier (falls die Katze wegläuft).
  • Skipass (geht durch die Jacke).

Merksatz: Eine Technologie zur berührungslosen Identifizierung von Objekten über Funkwellen.


Quick-Check

  1. Kann man meine Kreditkarte in der Bahn auslesen?
    Theoretisch ja, mit einem starken Scanner im Rucksack. Praktisch schwierig (Abstand, Störungen). Wer Angst hat, nutzt eine "RFID-Blocker"-Hülle (einfache Alufolie reicht auch).
  2. Was ist der Unterschied zum Barcode?
    Barcode braucht Sichtkontakt (Laser muss ihn sehen). RFID geht durch Pappe und Holz. Man kann 100 Pakete auf einer Palette gleichzeitig scannen ("Bulk Reading"), ohne sie auszupacken.
  3. Wie klein sind die Chips?
    Winzig. Wie ein Reiskorn ("Smart Dust"). Man kann sie problemlos unter die Haut spritzen (Biohacking).