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Begriff

Pipeline (CI/CD)

DevOps Automation S1
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Warum wichtig?

Dieser Begriff ist ein Knoten im SengakujiWorks-Wissensnetz. Nutze Level 0 für die erste Einordnung, Level 1 für Praxis, Level 2 für technische Struktur und Level 3 für Grenzen, Fallstricke und Expertenkontext.

Eine Pipeline ist ein scriptgesteuerter Roboter, der deinen Code nimmt und ihn sicher zum Kunden bringt. Statt manuell zu tippen:

  1. npm install
  2. npm test
  3. scp files server:/var/www ...schreibst du diese Schritte in eine Datei (Jenkinsfile, .github/workflows/main.yml). Der Roboter führt es bei jedem einzelnen git push aus. Wenn ein Schritt fehlschlägt (Test rot), stoppt das Band. Der Code kommt nicht auf den Server. Niemals. Das garantiert Qualität und verhindert "Es läuft auf meinem Laptop"-Probleme.

Merksatz: Eine automatisierte Abfolge von Schritten (Build, Test, Deploy), die Software von der Versionsverwaltung bis zur Produktion befördert.


Quick-Check

  1. Trunk-Based?
    Pipelines funktionieren am besten, wenn alle auf main (Trunk) arbeiten (oder kurzlebige Branches). Long-Lived Feature Branches führen zu "Merge Hell", die die Pipeline erst nach Wochen entdeckt.
  2. Pipeline as Code?
    Früher klickte man Jobs im Jenkins UI zusammen. Böse! Wenn Jenkins crasht, ist der Job weg. Heute liegt die Pipeline-Definiton im Git Repo bei dem Code (Jenkinsfile). Die Pipeline ist versioniert und Teil der App.
  3. Multi-Branch Pipeline?
    Der CI Server scannt alle Branches. Er erstellt automatisch Pipelines für feature/x (nur Tests) und main (Tests + Deploy). Das erlaubt dynamisches Arbeiten ohne Admin-Eingriff.