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Begriff

Open Source

Development Licensing S1
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Warum wichtig?

Dieser Begriff ist ein Knoten im SengakujiWorks-Wissensnetz. Nutze Level 0 für die erste Einordnung, Level 1 für Praxis, Level 2 für technische Struktur und Level 3 für Grenzen, Fallstricke und Expertenkontext.

Bei proprietärer Software (Windows, Photoshop) bekommst du nur das fertige Programm (den Kuchen). Das Rezept (den Quellcode) hält der Hersteller streng geheim. Bei Open Source (Linux, Firefox, VLC) bekommst du den Kuchen und das Rezept. Jeder darf:

  1. Den Code lesen ("Was macht das Programm wirklich?").
  2. Den Code ändern ("Ich bau mir eine Version mit lila Buttons").
  3. Den Code weitergeben.

Es ist eine Bewegung für freies Wissen und Zusammenarbeit.

Merksatz: Software, deren Quellcode öffentlich zugänglich ist und von jedermann genutzt, geändert und verbreitet werden darf.


Quick-Check

  1. Heißt Open Source immer kostenlos?
    Meistens ja ("Free as in Beer"), aber nicht zwingend ("Free as in Speech"). Man darf Open Source Software verkaufen (z. B. Red Hat Linux Enterprise), aber man bezahlt da eher für den Support und Updates.
  2. Ist Open Source unsicher, weil Hacker den Code kennen?
    Im Gegenteil ("Security through Obscurity" funktioniert nicht). Bei Open Source werden Lücken schneller gefunden und gefixt als bei Windows, wo nur Microsoft-Mitarbeiter den Code sehen dürfen.
  3. Kann man damit Geld verdienen?
    Ja. Geschäftsmodell: Software gratis, aber Hosting, Support, Training oder "Pro-Features" kosten Geld (Open Core Modell).