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Begriff

Microservices

Architecture Development S1
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Warum wichtig?

Dieser Begriff ist ein Knoten im SengakujiWorks-Wissensnetz. Nutze Level 0 für die erste Einordnung, Level 1 für Praxis, Level 2 für technische Struktur und Level 3 für Grenzen, Fallstricke und Expertenkontext.

Stell dir ein riesiges Schweizer Taschenmesser vor, das 10 Kilo wiegt (Monolith). Es hat Löffel, Säge, Lupe und Zange. Wenn die Säge bricht, musst du das ganze Messer zur Reparatur geben. Du hast keinen Löffel mehr.

Microservices ist, als hättest du einen Werkzeugkasten mit vielen einzelnen Werkzeugen.

  • Ein Löffel.
  • Eine Säge.
  • Eine Zange. Wenn die Säge kaputt ist, tauschst du nur die Säge aus. Der Löffel funktioniert weiter. Jedes Werkzeug macht nur eine Sache, aber die macht es perfekt.

Merksatz: Ein Architekturstil, bei dem eine App in viele kleine, unabhängige Dienste zerlegt wird.


Quick-Check

  1. Sind Microservices immer besser?
    Nein! Für kleine Startups sind sie der "Overkill". Sie sind extrem komplex zu verwalten (Deployment, Netzwerk). Fang mit einem Monolithen an. Zerlege ihn erst, wenn du groß bist.
  2. Wie groß ist ein "Micro"-Service?
    Faustregel: Er sollte von einem kleinen Team ("Two Pizza Team", 5-8 Leute) komplett verstanden und gewartet werden können.
  3. Brauche ich Docker dafür?
    Praktisch ja. Man kann Microservices auch so betreiben, aber Container sind das ideale Zuhause für sie. Jeder Service bekommt seinen eigenen Container.