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Begriff

LLM-Grundlagen

AI LLM S1
16 Quellen 1 Lernpfad 12 Backlinks enriched

Warum wichtig?

Dieser Begriff ist ein Knoten im SengakujiWorks-Wissensnetz. Nutze Level 0 für die erste Einordnung, Level 1 für Praxis, Level 2 für technische Struktur und Level 3 für Grenzen, Fallstricke und Expertenkontext.

Ein Large Language Model verarbeitet Text als Tokens und erzeugt Antworten durch Wahrscheinlichkeiten im Kontextfenster. Wer heute mit LLMs arbeitet, wählt zwischen drei Gruppen: proprietär (Cloud-API), open weight (Gewichte herunterladbar, aber eingeschränkte Lizenz) und Open Source im OSI-Sinn (freie Lizenz wie Apache 2.0 oder MIT).

Stichtag dieses Snapshots: 2026-07-20. Modellversionen und Lizenzen ändern sich – diese Übersicht ist ein Snapshot und muss periodisch erneuert werden.

Im Lehrgang gehört dieser Begriff zur Phase lokale AI, Datenkontrolle, Modellgrenzen und Automatisierung. Er ist nicht als isolierte Definition gedacht, sondern als Baustein, den du später in echten Fällen wiedererkennst. Wenn du ganz neu einsteigst, musst du zuerst drei Dinge können: den Zweck in eigenen Worten erklären, die Grenze des Begriffs nennen und sagen, woran du in der Praxis erkennst, dass er gerade relevant ist.

Merksatz: LLM-Grundlagen beantwortet nicht jede Frage, aber es sortiert einen wichtigen Ausschnitt der Arbeit so, dass du nicht blind ausprobierst. Für Benchmark-Zahlen lies zusätzlich Modelle benchmarken.


Quick-Check

  1. Was ist der Zweck von LLM-Grundlagen?
    Ein Large Language Model verarbeitet Text als Tokens und erzeugt Antworten durch Wahrscheinlichkeiten im Kontextfenster – zugeordnet zu einer von drei Lizenzgruppen: proprietär, open weight oder Open Source (OSI-konform).
  2. Welche Information muss zuerst geklärt werden?
    Welche Aufgabe soll das Modell lösen, welche Daten dürfen verarbeitet werden, und unter welcher Lizenz steht das Modell?
  3. Was wäre ein typischer Fehler?
    Ein Modell als „Open Source" bezeichnen, obwohl es nur „open weight" ist (z. B. Llama 4, Gemma 3, Mistral Large 2) – oder es nach Hype auswählen statt nach Lizenz, Hardware, Latenz und eigener Messung.
  4. Woran erkennst du, dass der Begriff praktisch verstanden wurde?
    Du kannst ein Modell korrekt zuordnen, Modellversion + Datum + Lizenz + Quelle dokumentieren und für Benchmark-Zahlen auf Modelle benchmarken verweisen.
  5. Wann darfst du nicht einfach weitermachen?
    Wenn Lizenz, Datenschutz, Sicherheitsfragen, fehlende Berechtigung oder unklare Verantwortung betroffen sind – oder wenn eine Herstellerszahl ohne Harness- und Stichtags-Angabe als Fakt präsentiert wird.