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Begriff

Image Layer

Containerization Docker S2
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Warum wichtig?

Dieser Begriff ist ein Knoten im SengakujiWorks-Wissensnetz. Nutze Level 0 für die erste Einordnung, Level 1 für Praxis, Level 2 für technische Struktur und Level 3 für Grenzen, Fallstricke und Expertenkontext.

Stell dir ein Docker Image wie einen Stapel Pfannkuchen vor. Ganz unten ist der Teller (Kernel). Darauf kommt der erste Pfannkuchen (Ubuntu). Darauf der zweite (Python). Darauf der dritte (Deine App). Jeder Pfannkuchen ist ein Layer. Wenn du die App änderst, musst du nicht den ganzen Stapel wegwerfen. Du bäckst nur den obersten Pfannkuchen neu. Die anderen bleiben. Das macht Docker schnell. Der Stapel ist Read-Only (festgebacken). Wenn der Container läuft, kommt oben noch ein dünner "Schreib-Layer" (fettiges Papier) drauf, auf den du schreiben kannst.

Merksatz: Eine einzelne, unveränderliche Dateisystem-Schicht innerhalb eines Docker-Images, die Änderungen gegenüber der vorherigen Schicht speichert. Layer werden durch Union-Filesystems gestapelt.


Quick-Check

  1. Wie viele Layer darf ich haben?
    Früher max. 127 (Aufs Limit). Heute (Overlay2) fast unbegrenzt. Aber viele Layer machen den Start langsam (Overhead beim Mergen). Versuche unter 50 zu bleiben.
  2. Was ist docker history?
    Zeigt alle Layer eines Images an, inklusive Größe und Befehl, der sie erstellt hat. Unverzichtbar zum Debuggen ("Warum ist mein Image 2GB groß? Ah, Layer 5 hat tmp kopiert!").
  3. Kann ich Layer verschlüsseln?
    Standardmäßig nein. Ein Layer ist ein Tar-Archiv. Wer Root hat, kann reinschauen. Für vertrauliche Daten (Secrets) nutze Docker Secrets oder Vault, niemals Layer!