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Begriff

Greedy Algorithm

Computer Science Algorithms S3
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Warum wichtig?

Dieser Begriff ist ein Knoten im SengakujiWorks-Wissensnetz. Nutze Level 0 für die erste Einordnung, Level 1 für Praxis, Level 2 für technische Struktur und Level 3 für Grenzen, Fallstricke und Expertenkontext.

Stell dir vor, du bist ein Dieb in einem Tresorraum. Du hast nur 1 Minute Zeit. Vor dir liegen Goldbarren, Diamanten und Geldscheine. Was machst du? Du nimmst dir sofort das Wertvollste, was gerade in Reichweite ist ("Gier"). Du denkst nicht nach: "Vielleicht kann ich mehr tragen, wenn ich erst die kleinen Diamanten staple..." Nein, du greifst, was jetzt gerade am besten aussieht. Ein Greedy Algorithmus trifft immer die lokal beste Entscheidung in der Hoffnung, dass das am Ende auch global das beste Ergebnis ist.

Merksatz: Ein Algorithmus, der in jedem Schritt die offensichtlich beste Wahl trifft, ohne spätere Konsequenzen zu bedenken.


Quick-Check

  1. Ist Greedy immer schnell?
    Ja, meistens sehr schnell, da er nie zurückblickt (kein Backtracking). Er rennt einfach durch.
  2. Ist das Ergebnis immer perfekt?
    Nein, oft nur eine "Annäherung" (Heuristik). Beim "Traveling Salesman Problem" liefert Greedy eine Route, die okay ist, aber selten die absolut kürzeste.
  3. Wann nutze ich es?
    Wenn das perfekte Ergebnis zu lange dauert (NP-Hard Probleme) und du mit einer "guten" Lösung (95% optimal) zufrieden bist.