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Begriff

Fault-Tolerant Quantum Computing (FTQC)

Computer Science Quantum S4
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Warum wichtig?

Dieser Begriff ist ein Knoten im SengakujiWorks-Wissensnetz. Nutze Level 0 für die erste Einordnung, Level 1 für Praxis, Level 2 für technische Struktur und Level 3 für Grenzen, Fallstricke und Expertenkontext.

Ein Bit kippt nur alle Milliarden Jahre von 0 auf 1 (Kosmische Strahlung). Ein Qubit kippt alle paar Mikrosekunden (Dekohärenz). Das ist das Hauptproblem. Quantencomputer rechnen falsch. Fault-Tolerance ist die Lösung. Man nimmt nicht 1 physikalisches Qubit für 1 logisches Bit. Man nimmt 1000 physikalische Qubits für 1 logisches Qubit. Die 1000 Qubits überwachen sich gegenseitig (Quantum Error Correction, Surface Code). Wenn eines kippt, merken es die Nachbarn und korrigieren es. Das Ziel: Einen Computer bauen, der beliebig lang rechnen kann, ohne dass das Ergebnis Rauschen ist. Das ist der "Heilige Gral". Wir sind noch nicht dort.

Merksatz: Der Betrieb von Quantencomputern unter Verwendung von Quantenfehlerkorrekturcodes, die es erlauben, Berechnungen beliebig lange fortzusetzen, solange die Fehlerrate der physikalischen Komponenten unter einem bestimmten Schwellenwert (Threshold) liegt.


Quick-Check

  1. Warum 1000:1?
    Der "Overhead". Um Fehler auch während der Korrektur der Fehler zu korrigieren, braucht man Redundanz. Schätzungen gehen von 1000-10.000 physikalischen Qubits pro logischem Qubit aus.
  2. Threshold Theorem?
    Der Beweis: Wenn die physikalische Fehlerrate unter ca. 1% liegt, kann man durch genug Qubits die logische Fehlerrate auf Null drücken. Wir sind gerade an dieser 1%-Grenze (Break-Even).
  3. Wann?
    Microsoft wettet auf Topologische Qubits (Majorana), die von Natur aus fehlerrobuster sind. Wenn das klappt: Bald. Sonst: Harter Skalierungskampf.