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Begriff

Encoding vs. Encryption

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Warum wichtig?

Dieser Begriff ist ein Knoten im SengakujiWorks-Wissensnetz. Nutze Level 0 für die erste Einordnung, Level 1 für Praxis, Level 2 für technische Struktur und Level 3 für Grenzen, Fallstricke und Expertenkontext.

Einer der häufigsten Fehler in der IT.

  1. Encoding (Kodierung): Daten in ein anderes Format bringen, damit Computer sie verarbeiten können.
    • Beispiel: Binärdaten (Bild) in Text umwandeln, um sie per Email zu senden.
    • Kein Schlüssel nötig. Jeder kann es rückgängig machen.
    • Ziel: Kompatibilität / Übertragbarkeit.
    • Beispiele: Base64, Hex, URL-Encoding, ASCII.
  2. Encryption (Verschlüsselung): Daten unlesbar machen, damit Spione sie nicht lesen können.
    • Schlüssel nötig.
    • Ziel: Vertraulichkeit / Sicherheit.
    • Beispiele: AES, RSA.

Wenn du ein Passwort "base64-encodest", ist das so sicher, wie es auf klingonisch zu schreiben. Jeder mit Google Translate (oder base64 -d) kann es lesen.

Merksatz: Encoding transformiert Datenformate für die Verarbeitung (öffentlich umkehrbar), Encryption verschleiert Dateninhalte zum Schutz (nur mit Schlüssel umkehrbar).


Quick-Check

  1. Obfuscation?
    Verschleierung. Code schwer lesbar machen (Variablen umbenennen), damit Reverse Engineering schwerer wird. Technisch eher Encoding als Encryption, da die Logik erhalten bleibt. Unsicherer Schutz.
  2. Hashing vs. Encoding?
    Hashing ist Einweg (Verlust von Info). Encoding ist Zweiweg (Verlustfrei). Du kannst aus dem Hash das Original nicht wiederherstellen, aus Base64 schon.
  3. BOM (Byte Order Mark)?
    Ein unsichtbares Zeichen am Anfang von Textdateien (\ufeff), das sagt "Ich bin UTF-8". Macht oft Ärger in Skripten ("Command not found"), weil der Parser über das unsichtbare Zeichen stolpert.