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Begriff

Docker Volume

Containerization Storage S2
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Warum wichtig?

Dieser Begriff ist ein Knoten im SengakujiWorks-Wissensnetz. Nutze Level 0 für die erste Einordnung, Level 1 für Praxis, Level 2 für technische Struktur und Level 3 für Grenzen, Fallstricke und Expertenkontext.

Container sind vergesslich. Wenn sie sterben, löscht Docker ihre Festplatte. Docker Volumes sind das Gedächtnis. Ein Volume ist ein spezieller Ordner, der außerhalb des Containers sicher verwahrt wird. Der Container darf ihn benutzen ("mounten"), aber er gehört Docker. Wenn du den Container löschst, bleibt das Volume da. Du kannst es später einem neuen Container geben ("Hier sind deine alten Erinnerungen"). Im Gegensatz zu Bind Mounts (Pfad auf deinem Desktop) liegen Volumes in einem von Docker verwalteten Bereich (/var/lib/docker/volumes) und sind daher robuster und portabler.

Merksatz: Ein von Docker verwaltetes Dateisystemobjekt zur persistenten Datenspeicherung, das unabhängig vom Lebenszyklus eines Containers existiert und von mehreren Containern genutzt werden kann.


Quick-Check

  1. Sind Volumes schneller als Bind Mounts?
    Auf Linux nativ: Nein (beides gleich). Auf Mac/Windows: JA! Bind Mounts müssen durch das langsame osxfs/VirtioFS Dateisystem. Volumes liegen komplett in der Linux-VM und sind rasend schnell (Native Speed).
  2. Kann ich ein Volume mit 2 Containern gleichzeitig nutzen?
    Ja. Beide können lesen und schreiben. Aber Vorsicht vor "Race Conditions" (Wer schreibt zuletzt?). Docker sperrt nichts. Die App muss das regeln.
  3. Dangling Volumes?
    Volumes, die kein Container mehr nutzt. Sie fressen oft GB an Platz. Docker löscht sie nie automatisch (außer bei prune), weil "User Data is precious".