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Begriff

Docker Network

Containerization Networking S2
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Warum wichtig?

Dieser Begriff ist ein Knoten im SengakujiWorks-Wissensnetz. Nutze Level 0 für die erste Einordnung, Level 1 für Praxis, Level 2 für technische Struktur und Level 3 für Grenzen, Fallstricke und Expertenkontext.

Container müssen reden. Mit dem Internet (Updates laden). Mit dem Host (Webseite anzeigen). Miteinander (App <-> Datenbank). Docker Network ist das Stecksystem dafür. Du kannst "Kabel ziehen" (virtuell). Standardmäßig steckt jeder Container im "Bridge" Netzwerk. Du kannst aber eigene Netzwerke bauen. Oder Container direkt ans Internet hängen ("Host"). Oder Container verbinden, die auf verschiedenen Servern liegen ("Overlay"). Ohne Netzwerk ist ein Container taubstumm und einsam.

Merksatz: Das Subsystem von Docker, das die Kommunikation zwischen Containern, dem Host und externen Netzwerken über verschiedene Treiber (Bridge, Host, Overlay, Macvlan) steuert.

Ein Host Network entfernt die übliche Container-Netzwerkisolation teilweise und sollte deshalb nur bewusst genutzt werden. Für lokale Preview-Setups ist meist ein benanntes Bridge-Netz mit klar veröffentlichten Ports sicherer.


Quick-Check

  1. Was ist none Network?
    --network none. Der Container hat nur Loopback (lo). Kein Internet, kein LAN. Maximale Isolation. Perfekt für Batch-Jobs, die sensible Daten verarbeiten und nichts leaken dürfen.
  2. Hairpin NAT?
    Ein Problem, wenn ein Container versucht, seine eigene öffentliche IP anzusprechen. Viele Router blockieren das ("Loopback"). Docker richtet iptables so ein, dass es funktioniert (Hairpin Mode auf der Bridge).
  3. Kann ich feste IPs vergeben?
    Ja (--ip 172.18.0.22), aber NUR in User-Defined Networks. Im Default-Bridge-Netzwerk ist DHCP (Zufall) erzwungen.