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Begriff

Chaos Engineering

DevOps Resilience S3
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Warum wichtig?

Dieser Begriff ist ein Knoten im SengakujiWorks-Wissensnetz. Nutze Level 0 für die erste Einordnung, Level 1 für Praxis, Level 2 für technische Struktur und Level 3 für Grenzen, Fallstricke und Expertenkontext.

Du baust ein Haus. Um zu testen, ob es stabil ist, wartest du nicht auf das nächste Erdbeben. Du rüttelst selbst an den Wänden (während die Leute drin wohnen!). Chaos Engineering bedeutet: Absichtlich Dinge kaputt machen (Server abschalten, Netzwerk verlangsamen), um zu sehen, ob das System überlebt. Das Ziel: Vertrauen in die Stabilität gewinnen ("Resilience"). Netflix wurde berühmt mit dem Chaos Monkey, der zufällig Server im Rechenzentrum ausschaltete.

Merksatz: Die Disziplin des Experimentierens an einem verteilten System, um Vertrauen in dessen Fähigkeit aufzubauen, turbulenten Bedingungen in der Produktion standzuhalten.


Quick-Check

  1. Ist das nicht gefährlich?
    Doch. Aber ungeplante Ausfälle sind gefährlicher. Besser, es knallt am Dienstagvormittag, wenn alle im Büro sind, als am Sonntag um 3 Uhr nachts.
  2. Braucht man Netflix-Größe dafür?
    Nein. Auch kleine Startups können "manuelles Chaos" machen. Einfach mal den WLAN-Stecker ziehen beim Demo-Call.
  3. Tools?
    Gremlin, Chaos Mesh, LitmusChaos (für Kubernetes).