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Begriff

Agent Evaluation (Evals)

AI & Automation Quality Assurance S4
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Warum wichtig?

Dieser Begriff ist ein Knoten im SengakujiWorks-Wissensnetz. Nutze Level 0 für die erste Einordnung, Level 1 für Praxis, Level 2 für technische Struktur und Level 3 für Grenzen, Fallstricke und Expertenkontext.

Wenn du klassische Software programmierst, schreibst du Tests: "Ist 2 + 2 = 4?". Die Antwort ist immer eindeutig Ja oder Nein. Bei KI-Agenten ist das anders. Du fragst: "Schreibe eine E-Mail an den Kunden." Der Agent schreibt heute "Hallo", morgen "Moin", übermorgen "Sehr geehrte Damen und Herren". Alles ist "richtig", aber ist es auch gut? Agent Evaluation (Evals) ist der Prozess, die Qualität von KI-Antworten messbar zu machen. Statt "Gefühl" ("Die KI wirkt heute dümmer") nutzt man harte Daten und Scores. Ohne Evals ist jeder Prompt-Change ein Blindflug.

Merksatz: Systematische Methoden und Metriken zur quantitativen und qualitativen Bewertung von KI-Agenten, oft unter Einsatz von "LLM-as-a-Judge", um Korrektheit, Relevanz und Sicherheit sicherzustellen.


Quick-Check

  1. Warum brauche ich "Ground Truth"?
    Um zu wissen, was richtig ist. Ohne ideale Antwort kann der Richter nur Stil und Plausibilität prüfen, aber nicht die Fakten. Ground Truths sind teuer zu erstellen (Expertenzeit), aber unverzichtbar ("Golden Dataset").
  2. Testet man im Training oder in Production?
    Beides. "Offline Evals" passieren vor dem Deployment (Datensatz). "Online Evals" passieren live (User Thumbs Up/Down oder implizites Feedback wie "User fragt nochmal nach -> schlecht").
  3. Kostet das nicht doppelt?
    Mindestens. Wenn du für jeden Agenten-Call nochmal einen Judge-Call machst, verdoppelst du Kosten und Latenz. Deshalb macht man Evals meistens im Testing ("Offline") oder nur stichprobenartig ("Sampled Online Evals").