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Begriff

Actor-Critic

Artificial Intelligence Reinforcement Learning S3
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Warum wichtig?

Dieser Begriff ist ein Knoten im SengakujiWorks-Wissensnetz. Nutze Level 0 für die erste Einordnung, Level 1 für Praxis, Level 2 für technische Struktur und Level 3 für Grenzen, Fallstricke und Expertenkontext.

Policy Gradient (Actor) ist wie ein instinktiver Sportler ("Fühlt sich gut an"). Q-Learning (Critic) ist wie ein analytischer Trainer ("Das bringt statistisch 5 Punkte"). Actor-Critic kombiniert beide. Es gibt zwei Netze:

  1. Actor: Entscheidet, was getan wird (Policy).
  2. Critic: Bewertet die Aktion des Actors (Value Function). Der Critic sagt dem Actor: "Das war besser als erwartet!" (Advantage) oder "Das war Mist!". Dadurch lernt der Actor viel stabiler und schneller (weniger Varianz) als mit purem Policy Gradient. State-of-the-Art in fast allen modernen RL-Anwendungen (A3C, PPO, SAC).

Merksatz: Eine Hybrid-Architektur im Reinforcement Learning, bestehend aus einem "Actor" (lernt die Strategie/Policy) und einem "Critic" (schätzt den Wert/Value), um die Vorteile von Policy-basierten und Value-basierten Methoden zu vereinen.


Quick-Check

  1. Wer ist wichtiger?
    Beide brauchen sich. Ohne Actor keine Aktionen. Ohne Critic kein gutes Feedback. Am Ende wird oft der Critic weggeworfen und nur der Actor (die Policy) deployed.
  2. Schwer zu tunen?
    Ja. Zwei Netze = doppelt so viele Hyperparameter. Wenn der Critic lügt (am Anfang), lernt der Actor Müll.
  3. Warum nicht nur Q-Learning?
    Q-Learning kann keine stochastischen Policies (Zufall) und keine kontinuierlichen Aktionen (Lenkradwinkel 37.5 Grad). Actor-Critic kann beides.